Kaffeenachmittag zum Jahresbeginn
Am Dienstag, den 20. Januar 2026 trafen sich 33 LandFrauen zum traditionellen Kaffeenachmittag.
Unser Referent Klaus Loderer hielt einen interessanten und unterhaltsamen Vortrag mit dem Titel „Kleiner Schwarzer und Melange – Charme und Kultur der Wiener Kaffeehäuser“.
Um 1686 wurde das erste Wiener Kaffeehaus eröffnet, der Besuch war zunächst ausschließlich Männern vorbehalten. Im Zuge der Frauenbewegung änderte sich dies, ab 1856 hatten auch Frauen Zutritt. Mit der Zeit entwickelten sich die Kaffeehäuser nach und nach zu einem Treffpunkt für politische und literarische Kommunikation. Viele der bekannten Kaffeehäuser, wie Café Oper, Café Sperl, Café Central, Café Schwarzenberg oder das Sacher und die Hofzuckerbäckerei Demel verfügen noch heute über ein prachtvolles Interieur.
Auch eine kleine Kaffeekunde durfte nicht fehlen. Bei einem Blick auf die Karte der Cafés überrascht nicht nur die Vielfalt sondern auch die Namen der außergewöhnlichen Kaffeespezialitäten: „Kleiner Schwarzer“, „Verlängerter Schwarzer“, „Kleiner oder Großer Brauner“, „Franziskaner“, „Verkehrter Café“, „Wiener Melange“, „Kapuziner“, „Einspänner“, die mit Schuss „Fiaker“ oder „Kosakenkaffee“ und noch viele mehr.
Nach diesen reichhaltigen Informationen wurde bei einem „einfachen Kaffee“ und tollen Kuchen in gemütlicher Runde der weitere Nachmittag verbracht. Vielen Dank an die Bäckerinnen Traudel, Brigitte, Moni, Marianne, Waltraud und Rita, die passend zum Vortrag z.B. eine Sachertorte, Linzer Torte, Apfelstrudel, Wiener Marmorkuchen usw. gebacken haben sowie an die Helferinnen für den Auf- und Abbau und der schönen Dekoration.